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Hauptziel des Trainingscamps in Nizza war die Erlangung von Spielpraxis, um für die kurz bevor stehenden Interclub- Spiele möglichst gut gerüstet zu sein.
Daneben waren aber vor allem die Verbesserung und Verfeinerung der Spieltechnik angesagt.
Bekanntlich ist rohe Gewalt nicht ausreichend. Vielmehr zählen Technik und Feingefühl. Wenn dann auch noch Eleganz dazu kommt, fühlt man sich schon nahe an der Tennis- Glückseligkeit.
So wurden die verschiedensten Komponenten in variantenreichen Übungen eingespielt: Ballbereitschaft auf Zehenspitzen, seitliche Beinarbeit, Ball anschauen, Schlag durchziehen etc.
Am meisten zu reden gab dabei die Grifftechnik beim Aufschlag und beim Volley. Gemäss Theoriebuch kommt hier der sogenannte Hammergriff zur Anwendung.
Nur schon mit dieser Wortbezeichnung bekundeten einige von uns ihre Mühe. Werden hier denn etwa Nägel eingeschlagen? Weitaus problematischer war jedoch die praktische Umsetzung.
Während einige weiterhin stur den angewohnten Pfannengriff bevorzugten, haben sich andere bei der Anwendung der theoretisch korrekten Grifftechnik fast das Handgelenk gebrochen.
Mit viel Engagement und Einfühlungsvermögen haben die beiden Trainer immer wieder versucht, Korrekturen anzubringen.
Dass sie dabei die Nerven nicht verloren haben, grenzt an ein Wunder.
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Übrigens: das Trainingscamp war der Hammer!

Pius Kappeler

   

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